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Sommerrodelbahn

 

Auf echten Holzschlitten geht es einen circa hundert Meter langen Berg hinab, das Kribbeln im Bauch steigt - und schon sind die Rodelbegeisterten unten angekommen, wollen sie nochmal.

Hügel um Hügel sausen Jung und Alt bereits seit 94 Jahren hinunter. Die Rodelbahn in Ibbenbüren ist somit die älteste, noch bestehende Sommerrodelbahn Deutschlands. Die Idee hierzu kam dem Bergmann Hermann Derhake 1926. Seitdem erfreut die Bahn Kinder wie Erwachsene gleichermaßen auf eine einfache und doch unvergleichliche Weise.

Einzigartig und mit echtem Kultstatus ist sie ein ganz besonderes Ausflugsziel Nordrhein-Westfalens und beschert Wagemutigen ein unvergessliches Erlebnis.

Die wahre Geschichte des Rodelns auf drei / zwei Bahnen:
Zu Beginn im Jahre 1926 wurde auf drei Sommderrodelbahnen parallel gerodelt. Möglich war dies, da die Vergnügungskultur in Deutschland (und der Welt) noch ganz anders aussah: Das Rodelvergnügen war den Erwachsenen vorbehalten, Kinder blieben daheim. Die Vorsicht und die Umsicht war aufgrund des höheren Alters gegeben. Erst als 1958 der Märchenwald zum Freizeitpark Sommerrodelbahn hinzu kam, änderte sich die Zielgruppe, kleinere Besucher erhielten Einlass. Die gesamte Rodelanlage zog zu dieser Zeit wegen weiterer Baumaßnahmen um und man entschloss sich, die dritte Bahn aufgrund des Aufwands und eines erhöhten Unfallrisikos wegzulassen. Die Gefahr für die Kinder, die besonders beim Verlassen ihres Schlittens die anderen Rodel nicht im Blick hatten, wurde zu groß. So wurde nur noch selten an Feiertagen und zu besonderen Anlässen auf zwei Bahnen und mit mehr Sicherheitshelfern gerodelt. Der Aufwand und das Risiko wurden jedoch auch hier zu groß.
Die Bilder, auf welchen beide Bahnen noch aktiv bedient wurden, werden auch heute noch erstellt - als Imagebilder, mit positionierten Schlitten - schon seit den 60er Jahren oft an abstrakten Sitzpositionen oder "fehlenden wehenden Frisuren" zu erkennen. Auch sind auf den Fotos meist zwei oder mehr Schlitten auf einer Bahn "unterwegs" - doch aus Sicherheitsgründen wurde seit 1926 zu keinem Zeitpunkt mehr als ein Schlitten pro Bahn den Berg hinunter gelassen.

 

Eine Rodelfahrt erhalten Sie für 0,50 Euro pro Person (ab drei Jahre).
Einen Gruppentarif gibt es ab 50 Fahrten für 0,30 Euro pro Fahrt. Die Tickets hierfür werden an der Märchenwaldkasse ausgegeben.

Bei Regen, Schnee, Frost etc. findet aus Sicherheitsgründen kein Rodelbetrieb statt.

 


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